Veranstaltungen & Sonstiges

Finissage „Boden für alle“

Bei der Finissage der Ausstellung „Boden für alle“ vom 12. September 2022, zu der die ZT Kammer und das HDA – Haus der Architektur Graz einluden, wurde über Fragen zum Thema Boden diskutiert. Im Fokus standen neben der Raumplanung und ihre gesetzlichen Rahmenbedingungen vorhandene Instrumente und Möglichkeiten, der notwendige Mut der Politik, die Chancen von großräumigem Denken und die interkommunale Zusammenarbeit sowie sozialen Missstände, die u.a. durch die Klimakrise, steigende Wohnkosten und Ressourcenknappheit bedingt werden. Das Potenzial versiegelter Flächen zu erkennen, die Innenverdichtung von Ortszentren, das Bewahren, Schonen und Reparieren unserer Umwelt und Umgebung, die Notwendigkeit für mehr Planungskultur und Bewusstseinsbildung wurden zudem als wichtige Maßnahmen genannt, um den komplexen Herausforderungen rund um die zukunftsfähige und faire Verteilung des Bodens begegnen zu können.

Impressionen der Veranstaltung

4. Klagenfurter Holzbau-Fachtagung

Am 1. September 2022 präsentierte sich die Klagenfurter Holzbau-Fachtagung bereits zum vierten Mal erfolgreich als hochqualifizierter Treffpunkt von Expert:innen aus allen Bereichen des Holzbaues.

Unter dem Titel „Vorfertigen & Modularisieren im Holzbau“ lud die TU Graz gemeinsam mit der Kammer der Ziviltechniker:innen und den Kärntner Messen zur Fachveranstaltung ein.

Vizepräsidentin Barbara Frediani-Gasser unterstrich eingangs die Vorreiterrolle des „Holzlandes Österreich“ und die Notwendigkeit von hochqualifizierten Fach- und Netzwerkveranstaltungen aller an der Planung beteiligten Expert:innen - Forstwirtschaft, Holzbau-Forschungseinrichtungen, Holzbau-Industriebetrieben, Architekt:innen und Zivilingenieur:innen. Durch herausragende Entwicklungen und Architekturbeispiele wird der Holzbau weiterhin positive ökologische, wirtschaftliche und soziale Antworten auf die herausfordernden Fragen unserer Zeit geben.  

Andreas Ringhofer und Gerhard Schickhofer vom Institut für Holzbau und Holztechnologie der TU Graz zeichneten für das inhaltlich perfekt abgestimmte Programm verantwortlich. Am Beispiel national und international umgesetzter Schul- und Geschoßbauten in Holzbauweise wurden in diesem Jahr Trends wie die Standardisierung, Modularisierung und werksseitige Vorfertigung des konstruktiven Holzbaus sowie des technischen Ausbaus ebenso in den Fokus gerückt, wie die Verdichtung von Dachräumen in Altbeständen innerstädtischer Bereiche.

ZT-Straßenbahn ab sofort in Graz

Wie wichtig dem Berufsstand Themen rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind, lässt sich nicht nur an den zahlreichen Veranstaltungen und Diskussionsrunden mit Medien oder Verantwortlichen der Politik und Verwaltung ablesen. Der Faktor Bewusstseinsbildung spielt eine große Rolle, wenn es um klimafitte Quartiersentwicklung, Energie- und Raumordnungsfragen oder Mobilitätsthemen geht. Um auf die Dringlichkeit notwendiger Maßnahmen hinzuweisen, fährt ab sofort eine zt:-gebrandete Straßenbahn quer durch Graz und macht auf Notwendigkeiten und Missstände im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Entwicklung aufmerksam. In Kürze wird es ein Bus in Klagenfurt der „ZT-BIM“ gleichtun.

Das Griss um Grund & Boden

Unter dem Titel "Das Griss um Grund & Boden" stand das letzte Diskussionsformat "Talk am Ring" von SPIRIT of Styria, bei dem Architekt Gernot Kupfer von der Kammer der Ziviltechniker:innen gemeinsam mit WKO Immobilien-Fachgruppen-Obmann Gerald Gollenz, Ökosolar GmbH Geschäftsführer Bernd Lippacher sowie dem Liebocher Bürgermeister Stefan Helmreich und Jakob Frei, Bürgermeister der Gemeinde Hart bei Graz, der zentralen Frage auf den Grund ging: „Wie bauen, ohne unsere Zukunft zu verbauen?“. Themen waren neben dem steigenden Druck auf die begrenzten Ressourcen Grund und Boden, Flächenfraß, Zersiedelung, Leerstände, zahnlose Gesetzgebung in Sachen Raumordnung sowie dazugehörige Kompetenzverteilungen und Lösungsvorschläge.

Den gesamten Artikel (Ausgabe 05) können Sie hier (Seite 44 - 51) nachlesen.

StadtDialog Graz #02 - Zukunft Radverkehr

Beim zweiten Grazer StadtDialog am 20. Juni 2022 ging es diesmal um die Zukunft des Radverkehrs in und um Graz. Dazu luden die Kammer der Ziviltechniker:innen, die Stadt Graz und das Haus der Architektur (HDA) ins Space04 des Grazer Kunsthauses ein.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste strich Vizebürgermeisterin Judith Schwentner ihr Bestreben hervor, besonders der aktiven Mobilität mehr Platz einräumen zu wollen. Die Radoffensive diene der Verbesserung der Infrastruktur, nun müsse die Sicherheit im öffentlichen Raum erhöht werden. 

Wolfgang Feigl, Leiter der Grazer Verkehrsplanung, präsentierte die städtische Strategie und zeigte sich dabei überzeugt, dass die Bevölkerung in vielen Bereichen schon weiter sei, als viele glauben, denn die Grazerinnen und Grazer wollten, dass der Rad-, Fuß- und öffentliche Verkehr ausgebaut wird. Bei allem Handeln dürfe nie vergessen werden, dass jetzt für die kommenden Generationen geplant würde, dabei erörterte Feigl eingehend die aktuellen Spannungsverhältnisse, in denen sich die Verkehrsplanung aktuell befände. 

Ziviltechniker und Verkehrsplanungsexperte Stefan Bendiks präsentierte den Masterplan Radverkehr 2030 und betonte, dass eine Steigerung des Radverkehrs von derzeit 20 auf 30 Prozent nicht auf Kosten der Fußgänger oder des öffentlichen Verkehrs gehen darf, sondern es zwangsläufig den motorisierten Individualverkehr treffen müsse. Um Veränderung zu erwirken, brauche es gute Regelwerke, ausreichend Budget sowie kompetente und mutige Menschen auf allen Ebenen.

Klaudia Heinrich von der freiland Umweltconsulting ZT GmbH berichtete von Fortschritten, die sie in der Stadtplanung beobachte. Zahlreiche Dinge, die vor einiger Zeit noch viel Überzeugungskraft kosteten, fänden nun schon raschen Zuspruch. Als Beispiel nannte sie die zahlreichen Bäume, die nach dem Stockholmsystem gepflanzt würden, einer Methode, die es ermöglicht, Bäume mit wenig Platzbedarf klimafit wachsen zu lassen. 

Stadtbaudirektor Bertram Werle betonte, dass die Stadt gemeinsam mit dem Land Steiermark nun vom Lückenschluss- zum Netzdenken kommen wolle. Es sei gut investiertes Geld, wenn der Modal Split hin zur aktiven Mobilität weiterhin verstärkt wird.

Landesbaudirektor Andreas Tropper hob die Radoffensive als gutes Beispiel hervor, dass innerhalb der Verwaltung mutige Wege und innovative Schritte gegangen wurden. Kein anderes Bundesland in Österreich gäbe so viel für den Radverkehr pro Kopf im Verhältnis zur Einwohner:innenzahl aus wie die Steiermark. Von Anfang an wurden in den Prozess internationale Radverkehrexpert:innen einbezogen.

Wolf-Timo Köhler, Leiter des Referats für Bürger:innenbeteiligung, moderierte die Diskussion mit Radbegeisterten und etlichen Interessierten, die die städtischen Handlungsweisen durchaus kritisch hinterfragten und auf aktuell vorhandene Missstände im Grazer Rad- und Wegenetz hinwiesen.

Im Anschluss bot sich im Haus der Architektur (HDA) die Möglichkeit zu einem gemütlichem Zusammenstehen und weitererführenden Diskussion.

Den gesamten StadtDialog Graz #02 - Zukunft Radverkehr können Sie hier als Audiodatei nachhören.

Hier finden Sie Informationen zum Masterplan Radoffensive 2030.

Impressionen der Veranstaltung

Quartiersentwicklung klimafit gestalten

Wie Quartiersentwicklung im urbanen und ländlichen Raum gelingen kann und welche Rolle blau-grüne Infrastrukturen, Mobilität und Energieraumplanung für Klimaschutz, Umwelt und Lebensqualität spielen, präsentierten und diskutierten Expertinnen und Experten bei der Veranstaltung „Quartiersentwicklung klimafit gestalten“, zu der die ZT Kammer gemeinsam mit der Stadt Graz und dem Land Steiermark einluden. Präsentiert wurden auch die unter der Federführung der ZT Kammer entstandene Booklet-Reihe mit Best Practice Beispielen und konkreten Handlungsempfehlungen rund um Themen der Quartiersentwicklung. Mehr zu Entwicklungschancen für den Lebensraum von Menschen von heute sowie zukünftigen Generation, Vorhandensein oder Nichtvorhandensein gesetzlicher Rahmenbedingungen, starkes oder fehlendes Rückgrat der Politik und Verantwortlichkeiten von Planer:innen bzw. jeder und jedes Einzelnen sind der Videodokumentation zu entnehmen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die vier druckfrischen Booklets zu Themen der Quartiersentwicklung präsentiert, die konkrete Handlungsanweisungen zur Umsetzung mit Blick über den Tellerrand bieten. Hier stehen sie zum Download bereit: 

Quartiersentwicklung im urbanen und ländlichen Raum

Blau-grüne Infrastrukuren

Mobilität

Energieraumplanung

Impressionen der Veranstaltung vom 28. April 2022 finden Sie hier.

Kritik an Baugesetz- und Raumordnungnovelle

Im Gespräch mit der Kleinen Zeitung hat sich die ZT Kammer klar gegen den vorliegenden Entwurf für eine Novelle des steirischen Raumordnungs- und Baugesetzes ausgesprochen. So bezeichnet der Vorsitzende der Sektion Architekt:innen Architekt DI Burkhard Schelischansky die vorliegenden Reparaturen unter anderem aus ökologischer und ökonomischer Sicht als marginal, weshalb damit die großen Probleme nicht gelöst werden können. Architekt DI Klaus Richter, Vorsitzender des Ausschuses für Raumordnung und Baukultur, sieht mit der vorliegenden Novelle der fortschreitenden Zersiedelung sogar Tür und Tor geöffnet.

Den gesamten Artikel vom 11. April 2022 können Sie hier nachlesen.

Die offizielle Stellungnahme der ZT Kammer zum Begutachtungsentwurf finden Sie hier.

Nachhaltigkeit im Hausbau: Gustav Spener und Barbara Frediani-Gasser im Interview

Über Nachhaltigkeit beim Hausbau hat sich das Wirtschaftsmagazin advantage mit ZTK-Präsident Gustav Spener und Vizepräsidentin Barbara Frediani-Gasser in einem ausführlichen Interview unterhalten.

Den Artikel (advantage - Ausgabe Nr. 2) können Sie hier nachlesen.

StadtDialog Graz #01 – Zukunft Stadtentwicklung

Beim StadtDialog Graz #1 am 29.3.2022 betonten die Vertreter:innen der drei Veranstaltungsorganisationen, Gustav Spener, Präsident der ZT Kammer, Haus der Architektur-Geschäftsführerin Beate Engelhorn und Stadtbaudirektor Bertram Werle, wie wichtig es sei, im Dialog vermehrt über Stadtentwicklung zu diskutieren und gemeinsam Strategien zu erarbeiten, die qualitätsvolle Entwicklung zulassen.

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner informierte eingangs darüber, welche lokalen Ansätze der Stadtentwicklung sie in den kommenden Jahren in Graz verfolgen möchte. Nach ihrem Impulsvortrag diskutierten die Vizebürgermeisterin, Burkhard Schelischansky und Rainer Wührer, Vorsitzender bzw. Stv. Vorsitzender der Sektion Architekt:innen, Stadtbaudirektor Bertram Werle und Stadtplanungsamtsleiter Bernhard Inninger gemeinsam mit den Teilnehmer:innen des Dialogs im bis auf den letzten Platz gefüllten Bernhardin-Saal. Dabei wurde u. a. folgenden Fragen nachgegangen: 

  • Wie können wir bedarfsgerechten und leistbaren Wohnraum zur Verfügung stellen?
  • Welche Dichte braucht oder verträgt die Stadt?
  • Wie schaffe ich Zentren und Subzentren?
  • Wie funktioniert soziale Durchmischung und was bringt ein Nutzungsmix?
  • Wie kann die Stadt Grünräume sichern und welche Klimawandelanpassungsstrategien werden seitens der Stadt verfolgt, auch um gesetzlichen Vorgaben nachzukommen?
  • Welche Rolle spielen Bebauungspläne und was kann man durch sie tatsächlich erreichen?
  • Was versprechen wir uns von Quartiersentwicklung?

Diskutiert wurde dabei auch über aktuelle und mögliche Instrumente der strategischen Planung, Vertragsraumordnung und Abtretungsflächen, Zwischennutzungen, Interdisziplinarität der Stadtentwicklung, vorhandene Gesetze und ihre Auswirkungen, Baukultur und notwendige Qualitäten, städtebauliche Wettbewerbe, Bedeutung von Außenräumen, Parkplatz-Bepreisungen, Schönheit und Schande der Stadt und auch darüber, wie ein klares und positives Bild von Graz aussehen und entstehen könnte. Durch die Veranstaltung führte Wolf-Timo Köhler, Leiter des Referats für Bürger:innenbeteiligung. Viele Fragen blieben noch unbeantwortet. Ein klarer Auftrag für die Organisator:innen den Dialog weiterzuführen!

Den gesamten Dialog zum Nachhören hat das Haus der Architektur in seiner Mediathek zur Verfügung gestellt.

Impressionen der Veranstaltung

"Schiach baut ist gleich teuer"

Im Wordrap mit Spirit of Styria gibt ZT-Präsident Gustav Spener einen Überblick zu wichtigen Themen des Berufsstandes, wie die Unabhängigkeit, Baukosten, Nachhaltigkeit, Baukultur, Wettbewerbe, Honorare, Digitalisierung u.v.m.

Den gesamten Artikel (Ausgabe 07/2021) können Sie hier sowie online (ab Seite 62) nachlesen.

Präsident Gustav Spener im Interview mit dem Businessmonat

Wie es gelingen kann, den Klimaschutz bei der Stadtentwicklung mitzubedenken, und warum Werte wie Verantwortung, Unabhängigkeit und Qualität für nachhaltige Stadtplanung wichtiger denn je sind, erläutert ZT Kammerpräsident Gustav Spener im Interview mit dem Businessmonat.

Den gesamten Beitrag (Ausgabe Juni 2021) können Sie hier nachlesen.

Architekturwettbewerbe im deutsch-österreichischen Grenzraum

Hier gelangen Sie zur Presseaussendung “Architekturwettbewerbe im deutsch-österreichischen Grenzraum: erster umfassender Vergleich“ des Interreg-Projektes, einer Kooperation zu grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen Bayern, Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich zur Förderung von Architekturwettbewerben vom 13. Februar 2020.

Die Presseaussendung zur Kick-off Veranstaltung finden Sie hier.

zt:Monitorprojekt

Um die Leistungen und die Vielfalt des Berufsstandes der Ziviltechniker:innen anschaulich zu präsentieren, hat die Kammer in den zt:Häusern in Klagenfurt und Graz straßenseitig Präsentationsdisplays installiert, auf denen wir gerne Ihre Projektfotos zeigen. Sie sollen zukünftig auch bei diversen Veranstaltungen (z.B. Messen) verwendet bzw. auf unserer Website im Internet präsentiert werden.

Sollten Sie Interesse an einer Mitwirkung haben, benötigen wir von Ihnen folgende Unterlagen:

  • Ein Projektfoto im Querformat (mind. 300 dpi, z.B. ca. 3500x2500 Pixel)
  • Bezeichnung, unter der das Projekt präsentiert werden soll
  • Ein Portraitfoto im Hochformat  (mind. 300 dpi)
  • Slogan/Zitat/Motto: Bezogen auf das jeweilige Projekt oder Ihren Büroschwerpunkt (max. 120 Zeichen)
  • Wortlaut der Unternehmensbezeichnung

Wir freuen uns auch sehr über Ihre quadratischen Fotos für die Verwendung auf Instagram.

Weiters bitten wir Sie, die Einwilligungserklärung zur Verwendung Ihrer Fotos unterfertigt mit Ihren Projektunterlagen an uns zu schicken.

Ihr Projekt wird, wie in dieser Vorlage ersichtlich, präsentiert werden. Gerne schicken wir Ihnen Ihr Sujet auf Wunsch im Vorfeld zu.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Steiermark: Daniela Mitteregger, T +43 (0)316 82 63 44-23, E daniela.mitteregger@ztkammer.at
Kärnten: Dipl.-Ing. Melanie Brodnig-Obrietan, T +43 (0)463 51 12 05, E melanie.brodnig@ztkammer.at

zt:Logo - Download

Alle Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker sind eingeladen, das Logo unserer Berufsgruppe für eigene Werbe- und Kommunikationszecke zu verwenden.

Es stehen verschiedene Varianten des Logos für Sie zum Download bereit: www.zt-logo.at.

Das Logo darf aber nicht verändert oder für andere Zwecke verwendet werden.