Digitale Wanderausstellung an der FH JOANNEUM eröffnet
Anlässlich des Internationalen Frauentags wurde am Institut für Architektur und Bauingenieurwesen der FH JOANNEUM die digitale Wanderausstellung „Ziviltechnikerinnen gestalten Zukunft“ eröffnet. Die Veranstaltung bot nicht nur Einblicke in die Ausstellung selbst, sondern auch in die vielfältigen Tätigkeitsfelder von Ziviltechnikerinnen und ihre Rolle bei der Gestaltung unserer gebauten Umwelt. Studiengangsleiterin Maria Wallner-Kleindienst begrüßte dazu die Ziviltechnikerinnen der Bürogemeinschaft studio a14, die den Studierenden und Gästen spannende Einblicke in ihre berufliche Praxis gaben. Im Mittelpunkt standen dabei aktuelle Projekte, Arbeitsweisen und persönliche Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Die feierliche Eröffnung der Wanderausstellung wurde von den Architektinnen Eva Gyüre, Elke Knöß-Grillitsch und Astrid Wildner-Kerschbaumer vorgenommen. In ihren Beiträgen unterstrichen sie die Bedeutung von Sichtbarkeit und Vernetzung von Frauen in der Planungsbranche sowie die Rolle von Vorbildern für die nächste Generation von Planerinnen.
Studio a14 – mehr als ein Arbeitsplatz
Die Bürogemeinschaft studio a14 steht exemplarisch für neue Formen der Zusammenarbeit in der Planungswelt. Seit 2017 arbeiten dort selbständige Partner:innen in einem stetig wachsenden Netzwerk zusammen – verbunden durch ein gemeinsames Arbeitsumfeld und eine offene, kollaborative Arbeitskultur. Unter einem Dach – und nicht selten auch an einem gemeinsamen (Ess-)Tisch – treffen sich Architekt:innen, Tragwerksplaner:innen, Techniker:innen, Baukünstler:innen, Bauleiter:innen, Innenarchitekt:innen, Fotograf:innen und Designer:innen. Diese Vielfalt an fachlichen Hintergründen ermöglicht unterschiedliche, teilweise auch ungewöhnliche Perspektiven auf Projekte. Gerade diese Vielfalt eröffnet regelmäßig neue Blickwinkel und führt dazu, dass über den sprichwörtlichen Tellerrand hinausgedacht wird.
Eine Ausstellung über Sichtbarkeit und Vorbilder
Die Wanderausstellung „Ziviltechnikerinnen gestalten Zukunft“ präsentiert ausgewählte Arbeiten österreichischer Architektinnen und Zivilingenieurinnen. Sie tourte bereits vor der Pandemie erfolgreich durch Österreich und Europa und machte dabei die Leistungen von Ziviltechnikerinnen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Aufgrund des großen Erfolgs wurde die Ausstellung nun überarbeitet, aktualisiert und um neue Projekte ergänzt. Ziel ist es, die vielfältigen Beiträge von Frauen in Architektur und Ingenieurwesen sichtbar zu machen und insbesondere Studierende, junge Kolleginnen und Absolventinnen zu inspirieren.
Mit der Station an der FH JOANNEUM wird diese Initiative nun auch direkt in die Ausbildung getragen – dorthin, wo zukünftige Planerinnen und Planer ihren Weg in die Berufswelt beginnen.

