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07.10.2016

AUFBAUEND ORF Kärnten 2016


AUFBAUEND _Bauten für die Gesundheit - Das Rote Kreuz

Das Rote Kreuz ist eine international bekannte Hilfsorganisation, die in
Österreich viele Rettungs- und Krankentransporte sowie Gesundheits- und
Soziale Dienste abdeckt. Seit der Gründung des Roten Kreuzes Österreich im
Jahr 1880 gab es diverse Entwicklungen und Neugründungen. In Kärnten
beispielsweise ist das Rote Kreuz mit über 700 MitarbeiterInnen bereits
zweitgrößter Arbeitgeber und wird von knapp 4.000 Ehrenamtlichen
unterstützt. So viel humanitäres Engagement verdient funktionelle Gebäude
mit Anspruch, die über lange Zeit funktionieren. Im Beitrag werden einige
neue und umgebaute Rot-Kreuz-Stellen der letzten Jahre vorgestellt.

Kuratorinnen
Gordana Brandner-Gruber
Barbara Frediani-Gasser

AUFBAUEND_ landwirtschaftliche Fachschulen

Landwirtschaftliche Schulen in Kärnten werden seit rund eineinhalb Jahrzehnten baukulturell vorbildhaft geplant. Durch das Durchführen von Architekturwettbewerben konnten funktionell und gestalterisch anspruchsvolle Planungsideen umgesetzt werden, die auch bautechnische Besonderheiten berücksichtigen. Denn hier sind nicht nur Schülerinnen und Schüler gut unterzubringen, sondern ebenso Tiere als lebendige Lehrmittel. Aufbauende Beispiele dafür sind ein neuer Schultrakt aus Holzkonstruktion und die Renovierung der Landwirtschaftlichen Fachschule Althofen, oder der offene Rinderlaufstall der Fachschule Litzlhof im Drautal. Und in der HBLA Pitzelstätten soll 2017 ein neues Schülerheim gebaut werden, dessen Planungsprojekt vor kurzem aus zahlreichen Einreichungen sorgfältig ausgewählt wurde.   

Kuratorinnen
Gordana Brandner-Gruber
Barbara Frediani-Gasser

 

AUFBAUEND_Barrierefreie Baukultur

Barrierefreies Planen und Bauen schafft Lebensräume, die allen Menschen ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben ermöglichen sollen. Der Beitrag zeigt gelungene Um- und Neubauten öffentlicher Gebäude, die trotz  Anforderungen in Bezug auf Barrierefreiheit architektonisch anspruchsvoll gelöst sind.  Zu sehen sind drei Sanierungen der letzten Jahre in Klagenfurt – die Höhere Lehranstalt für Wirtschaft und Mode (WIMO), der Amalienhof und das städtische Magistrat Klagenfurt – sowie als prämierter Neubau die Tourismus Berufsschule in Villach. 

Kuratorinnen

Gordana Brandner-Gruber
Barbara Frediani-Gasser

AUFBAUEND_Architekturtage Kärnten "hop on, hop off"

Bereits zum achten Mal finden heuer die Architekturtage statt. Seit 2002 wird im Rahmen dieser österreichweiten Veranstaltung Baukultur sichtbar gemacht und einem breiten Publikum gemeinsam mit dem Architektur Haus Kärnten vorgestellt. Diesmal steht die Frage im Zentrum, was Architektur leistet und was sich die Gesellschaft in Hinblick auf lebenswerte Räume leisten möchte. Architektur entdecken, Werte erkennen und eigene Ansprüche an die gestaltete Umwelt schärfen: Dies kann man in den offenen Ateliers,  bei diversen Ausstellungen und Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Forum der Baukulturverantwortlichen aber auch bei Besichtigungen per Fuß, Rad oder Schiff erfahren. Mit dem ZiviltechnikerInnen - Bus werden heuer ausgewählte Projekte entsprechend dem Motto wert/haltung angefahren. Während der Hop on - Hop off – Tour Fünf Runden | Fünf Interviews | Fünf ArchitektInnen kann mit KollegInnen über baukulturell relevante Themen gesprochen werden.

Kuratorinnen
Gordana Brandner-Gruber
Barbara Frediani-Gasser

 

AUFBAUEND_ZiviltechnikerInnen und Sicherheit - Prüfingenieur

ZiviltechnikerInnen sind in unterschiedlichen Sparten für Baukultur tätig, so auch im Maschinenbau, einem wachsenden Industriezweig in Österreich. Mit staatlicher Befugnis führen sie notwendige sicherheitstechnische Überprüfungen durch oder sind als unabhängige GutachterInnen tätig. Gerade für Hebeanlagen wie Kräne, Lifte oder Aufzüge gelten gesetzlich vorgeschriebene, hohe Sicherheitsauflagen, sei es bei Inbetriebnahme oder Wartung. In dem Beitrag wird die Tätigkeit eines Prüfingenieurs in St. Veit vorgestellt, der im Dienste der Allgemeinheit den St. Veiter Wiesenmarkt oder den Schrägaufzug auf die bekannte Burg Hochosterwitz betreut.

Kuratorinnen
Gordana Brandner-Gruber
Barbara Frediani-Gasser

 

AUFBAUEND_Raumplanung - Künstlerstadt Gmünd

Gmünd ist ein baukulturelles Kleinod. Das mittelalterliche Stadtbild ist mit seinen Gassen und Plätzen innerhalb der Stadtmauer über Jahrhunderte fast unverändert geblieben. Vor rund fünfundzwanzig Jahren begann aus einer regionalplanerischen Initiative die konsequente Aufbauarbeit zur Künstlerstadt Gmünd, die erfolgreich auf Kunst und Kultur in alten Mauern setzt. Mittlerweile konnten fünfundzwanzig leer stehende Gebäude renoviert und vorzugsweise kulturell genutzt werden, deren Raumqualitäten - wie beim Veranstaltungszentrum Lodronsche Reithalle - durch einfühlsame Planungen ansprechend zur Geltung kommen.

Kuratorinnen
Gordana Brandner-Gruber
Barbara Frediani-Gasser

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19.05.2015

AUFBAUEND ORF Steiermark 2015


AUFBAUEND - Raumordnung und Zersiedelung

Was sind die Ursachen für die Zersiedelung? Und welche Folgen für die Allgemeinheit sind damit verbunden? Die Steiermark gehört zu einer der meistzersiedelten Regionen Europas. Und das, obwohl dem Landesgesetzgeber weitreichende Kompetenzen bei der Raumordnungsgesetzgebung eingräumt wären. Die bestehenden Gesetze reichen augenscheinlich nicht dazu aus, um laufend fortschreitenden Flächenverbrauch, Aussterben und Verfall der Ortskerne und die mit der Zersiedelung verbundene zunehmende Angewiesenheit auf den Privat-PKW in den steirischen Regionen wirksam einzubremsen. Der Raumplaner und Ziviltechniker Dipl.-Ing. Klaus Richter analysiert die Ursachen und Folgen dieser Politik und zeigt auch mögliche Lösungen auf.

(3.08)

 
AUFBAUEND - Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden

Denkmalgeschützte Gebäude sind ein wichtiges Fundament unserer Baukultur. Sanierungen, Ausbauten und Nutzungsänderungen in der Gegenwart stellen ArchitektInnen und ZivilingenieurInnen vor ganz besondere Herausforderungen. Es gilt auf den kulturhistorischen Hintergrund genauso zu reagieren, wie auf die Wünsche der NutzerInnen und die ganz besonderen bautechnischen Anforderungen.
Der Beitrag stellt zwei Projekte von steirischen Architektinnen vor, die veranschaulichen wie komplex solche Aufgabenstellungen sind: Ulrike Wallnöfer hat für den steirischen Pflegeelternverein das traditionsreiche Schweizerhaus am Grazer Hilmteich saniert und ausgebaut. Und Petra Roth Pracher hat für den nur wenige 100 Meter entfernten "Schanzlwirt" ein neues erweitertes Nutzungsprogramm entwickelt.

(2:45)


AUFBAUEND - Wasserkraftwerke

Die ökologisch verträgliche Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist eine der großen Herausforderungen der Gegenwart. Wasserkraftprojekte stehen dabei oft im Spannungsfeld zwischen ökologischer Verträglichkeit und wirtschaftlichen Interessen. Ein optimaler Interessensausgleich zwischen diesen beiden Polen lässt sich nur durch bestmögliches Zusammenwirken aller mit solchen Projekten befassten PlanerInnen und einer verantwortungs-bewussten und nachhaltig orientierten Haltung von Kraftwerksbetreibern erzielen.

Die Kleinwasserkraftwerke Königsbach und Mödringbach im Hinteren Triebental sind ein Best-Practice-Beispiel für so eine gelungene Planung. Das für die biologischen und ökologischen Grundlagen und Konzepte verantwortliche Ziviltechnikerbüro ZT KOFLER Umweltmanagement hat im Auftrag des Konsenswerbers für die Naturschutzabteilung des Landes Steiermark die Grundlagen für die eigentliche Kraftwerksplanung durch das Ziviltechnikerbüro PITTINO ZT GmbH im Auftrag der Envesta GmbH (Energieversorgung Stift Admont) erarbeitet. Das Ergebnis zeigt auf exemplarische Weise, wie Naturschutz, Gewässerschutz und Wasserkraftnutzung miteinander in Einklang gebracht werden können.

(2:54)


AUFBAUEND - Spezialwärmekameras

ZiviltechnikerInnen machen mithilfe von Infrarotthermografie baukulturelle Forschung ohne jeden Eingriff in die Bausubstanz möglich. Durch die enorme Genauigkeit dieser Messmethoden kam es schon zu neuen und spannenden Ergebnissen. Im Schloss Eggenberg wurde so etwa ein seit Jahrhunderten vermauertes Fenster entdeckt. Nun können erstmals Rückschlüsse auf das Aussehen des Renaissanceschlosses Eggenberg vor dem Umbau zur fürstlichen Residenz gezogen werden.

(2:57)

 
AUFBAUEND - Altlastensanierung

Der Fall einer ehemaligen Gerberei am Südrand von Weiz diente als aktuelles Beispiel, um zu veranschaulichen, wie solch eine Altlastensanierung konkret funktioniert. Der Beitrag zeigt, welche Schritte eingeleitet wurden, um dieses 18.000 m2 große Areal zu sanieren. Hochgiftige Produktionsrückstände im Boden wurden in Untersuchungen zwar bereits Mitte der 90er-Jahre als Gefahr fürs Grundwasser deklariert, doch Zuständigkeitsstreitereien verzögerten die Sanierung dieses Geländes um Jahrzehnte. 2013 wurde die Sanierung endlich beschlossen. Ein 20 Millionen-Euro-Projekt, das für die ExpertInnen des mit der Leitung beauftragten Grazer Ziviltechnik-Büros mit zahlreichen Probe-bohrungen begonnen hat. Erst nach der genauen Bestimmung der chemischen Stoffe im Boden konnte die schrittweise Öffnung des Bodens unter strengen Sicherheitsauflagen für die MitarbeiterInnnen erfolgen. Mit Anfang Jänner 2014 waren 20 LKWs für vier Monate im Einsatz, um das verseuchte Aushubmaterial zu entsorgen. Jede Ladung wurde einer genauen chemischen Untersuchung unterzogen, um eine fachgerechte Entsorgung der Rückstände zu garantieren. Seit Anfang Mai kann das jahrzehntelang kontaminierte Areal nun wieder als ökologisch unbedenkliches Freiland ausgewiesen werden.
(2:58)


A
UFBAUEND - Renovierung der Heiligengeist-Kapelle

Die Renovierung historischer Gebäude ist eine besondere Herausforderung für Architekten und Ziviltechniker. Denn neben den damit verbundenen technischen Herausforderungen steht dabei vor allem auch die Auseinandersetzung mit der kultur- und kunstgeschichtlichen Bedeutung eines Gebäudes und seines Standortes im Mittelpunkt.

Ein Beispiel für eine solche Aufgabenstellung ist die Heiligengeist-Kapelle in Bruck an der Mur, die heute mitten im Verkehrskreuzungsknoten am Südrand der Stadt liegt. Sie wurde vor mehr als 500 Jahren als Mahnmal zur Überwindung der sogenannten „Gottesplagen“ – Pest, Heuschrecken und Türkenbelagerung – errichtet. Über die Jahrhunderte hinweg hat sie verschiedensten Zwecken gedient. Zuletzt auch als Wohnhaus: an einem, durch die Verkehrs- und Stadtentwicklung für Wohnzwecke kaum geeigneten Ort.

Auf Initiative des Theologen Philipp Harnoncourt und eines von ihm mit ins Leben gerufenen Fördervereins wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, mit dem Ziel, dem Gebäude wieder seine symbolische Bedeutung zurück zu geben. Das Siegerprojekt des Architekturbüros Stingl-Enge zeichnet sich durch seine Klarheit aus. Fenster, Portale und Fußboden, von denen man nicht mehr weiß, wie sie einst ausgesehen haben, werden durch zeitgenössische Vorschläge ersetzt. Die großen gotischen Portale werden bewusst untypisch mit Klarglas versehen und damit durchsichtig. Der Fußboden wandelt sich in eine Art hölzerne Wanne. Vor der Kapelle ist die Errichtung einer Skulptur geplant, die von der Luftansicht des Bauwerkes und des ihn umgebenden Schnellstraßenknotens inspiriert ist. Der Bauabschluss wird mit spätestens 2017 datiert.

(3:03)


AUFBAUEND - Architekturtage 2016

Die am Freitag, 27.5.2016, ausgestrahlte neue Folge der ORF-Serie „AUFBAUEND“ lieferte eine Vorschau auf die Architekturtage, die vom 2. – 4. Juni 2016 in der Steiermark stattfinden werden. Das Haus der Architektur koordiniert dafür ein umfangreiches Diskussions- und Tourenprogramm: Los geht es bereits am 2. Juni mit Kurzpräsentationen steirischer ArchitektInnen und einem Eröffnungsfest im Haus der Architektur. Am 3. Juni kann man die „offenen Ateliers“ zahlreicher steirischer Architekturbüros besuchen bzw. am 4. Juni unter einer Vielzahl an geführten Touren wählen.

(2:36)

AUFBAUEND_Hangrutschung

Diese Folge der ORF-Serie „AUFBAUEND“ zum Thema Hangrutschungen zeigt anhand eines konkreten Beispiels aus der Gemeinde Gratkorn, wie es einem Team von steirischen Ziviltechnikern gelungen ist, einen abrutschenden Hang zu stabilisieren und dadurch mehrere bedrohte Häuser vor der Zerstörung zu bewahren. Durch diese interdisziplinäre Zusammenarbeit von Geologen, Statikern und Vermessern konnte rasch kompetente Hilfe geleistet werden, um das Schlimmste zu verhindern.

(2:35)

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09.04.2015

AUFBAUEND ORF Kärnten 2015

Tourismus und Baukultur: Weissensee Kärnten

Der Weissensee ist der höchst gelegene Badesee Kärntens. Auf 930 Meter Seehöhe kommen jene Gäste auf Urlaub, die naturnahe Erholung suchen. Die Ufer dieses Sees sind im Gegensatz zu anderen Gewässern nur zu einem Drittel verbaut, Bettenburgen gibt es kaum und der Verkehr ist traditionell gering, zuletzt dank der Einführung sanfter Mobilitätsangebote. Auch im Tourismusbau werden neue Wege beschritten, hat doch das Wohlfühlen im Urlaub viel mit räumlichen Qualitäten zu tun. Traditionelle Hotelbetriebe setzen auf gestalterisch ansprechende Architektur unter Verwendung von regionalen Baustoffen und erhielten dafür bereits diverse Auszeichnungen. Die verantwortlichen Architekten und ZiviltechnikerInnen planen auf gestalterisch hohem Niveau und schaffen damit wichtige Unterscheidungsmerkmale über die Grenzen Kärntens hinaus.
Kuratorinnen
Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:01)

 
Geodäsie: historische Grenzsteine - Geoinformationssysteme

In Kärnten gibt es unzählige Grenzsteine mit einer über Jahrhunderte zurückreichenden Kontinuität, die das kulturelle Erbe des Landes bereichern. Viele davon, die im Zuge der Erstellung des Franziszeischen Katasters im 19. Jahrhundert gesetzt wurden, dienen auch heute noch der Eigentumssicherung. Dabei kam damals schon die Berufsgruppe der Vermesser oder Geodäten zum Einsatz. Unter Berücksichtigung dieser historischen Grenzmale arbeiten Zivil-Geometer heutzutage mit neuester Satellitentechnologie und dokumentieren die Grenzen in Form von präzisen Urkunden, die bei der Vermessungsbehörde dauerhaft archiviert werden. Dem Ordnen, Sichten und Sichern der Eigentumsverhältnisse an Grund und Boden kommt eine wichtige friedensstiftende Bedeutung zu.

Kuratorinnen
Gordana Brandner-Gruber
Barbara Frediani-Gasser

(3:15)

 
ZiviltechnikerInnen - Ausbildung, Praxis, Beruf

Seit 1995 hat sich die Fachhochschule Kärnten mit den Studienbereichen Bauingenieurwesen und Architektur als Ausbildungsstätte für qualitativ hochwertige Baukultur etablieren können. In Vernetzung mit den Baukulturträgern des Landes werden künftige ZiviltechnikerInnen ausgebildet und nach Möglichkeit in Kärnten beschäftigt, um der Abwanderung von kreativen Köpfen entgegenzuwirken. Um als Ziviltechnikerin oder Ziviltechniker tätig sein zu können, wird nach Absolvierung des Studiums, einer dreijährigen Praxis und erfolgreich bestandener ZT-Prüfung die Befugnis nach Ablegung eines Eides vom Bundesministerium verliehen. Die 260 Kärntner ZT-Büros sind für technisch innovative und geistig-schöpferische Leistungen als ExpertInnen - so genannte "technische Notare" - mit hoher Verantwortung, Unabhängigkeit und Qualität für ihre AuftraggeberInnen tätig.

Kuratorinnen:
Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:46)

 
Wohnen und Arbeiten - Baugruppenprojekt am Lendkanal

Das 2006 fertig gestellte Wohnprojekt in Klagenfurt ist wie ein kleines Dorf organisiert. Eine Baugruppe hat sich mithilfe von Architekten ihren generationsübergreifenden Lebensraum in guter Lage geschaffen, statt mehrere flächenraubende Einfamilienhäuser am Stadtrand zu errichten. Entstanden sind zehn Wohneinheiten und ein Büro, aufgeteilt in dreigeschossigen Passivhausgebäuden aus Holz, dessen Herstellung nicht teurer war als übliche Betonbauten. Das vordere Büro- und Wohnhaus, mit auffälliger Holzlamellenfassade an der Lend gelegen, schützt den großen Gemeinschaftsgarten und die hintere Wohnanlage vor dem Lärm der vorbeiführenden Villacher Straße. Die Wege lassen sich gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder zu Fuß erledigen. Wohnen mit den Vorteilen der Stadt und doch Leben mitten im Grünen, ein Gruppenwohnbau mit Beispielswirkung.

Kuratorinnen
Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:18)

 
Dorfkernentwicklung Moosburg

Die  Marktgemeinde Moosburg ist in Sachen Dorferneuerung bereits europaweit ausgezeichnet worden. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der baukulturellen Entwicklung des Hauptortes. Der Verödung des Ortskerns wurde vor Jahren entgegengewirkt, weil Supermärkte oder der Sportplatz in Zentrumsnähe errichtet wurden. Am sanierten Hauptplatz hat gerade der neue Co-Working-Space als urbane Arbeitsform eröffnet. Und im Bildungsbereich möchte sich der Ort durch den umfangreichen Bildungscampus-Entwicklungsprozess langfristig verändern. Kindergarten, Volks- und Neue Mittelschule sowie Tagesstätten sollen untereinander und mit dem Dorfleben vereint werden. Nach der pädagogischen Ausrichtung erfolgte die Erarbeitung eines räumlichen Masterplans, der den Umbau der Schulen und die Errichtung eines öffentlichen nutzungsgemischten Gebäudes mit neuem Schulplatz zur Folge haben soll.

Kuratorinnen
Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:15)

  
Bauen in der Kulturlandschaft

Zell-Pfarre/Sele Fara liegt am Nordabfall der Karawanken auf 950 Meter Seehöhe, dessen alpines Ortsbild noch einige alte, gut erhaltene Bauernhöfe prägen. Für neue einfühlsame Bauwerke zeichnet ein Architekt verantwortlich, der mit dieser Landschaft besonders verbunden ist. Unter seiner Planung entstand beispielsweise ein Alpin Center, dessen zehn Meter hohe Kletterhalle aus Holz zum Sportklettern lädt. Das Center ist mit der Volksschule verbunden und zu einem Drittel im Boden versenkt.  Als Reminiszenz an die traditionelle Dachdeckung ist der schlichte Baukörper mit sägerauen Lärchenbrettern verkleidet. Im zweiten Beispiel geht es ebenfalls um die Gestaltung alpiner Kulturlandschaft. Auf Almen wie der Petzen sind Landschaftsplaner für das Lichten der Wälder zuständig und sichern damit Lärchenweiden. Oder sie planen einen Flow Country Trail, eine 11 Kilometer lange kurvenreiche Erlebnisabfahrt für Mountain-Biker.

Kuratorinnen
Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser


(2:59)


Sanierung von Altlasten

Zur Baukultur eines Landes gehört auch der verantwortungsvolle Umgang mit Altlasten, deren fachgerechte Sanierung  eine technische Herausforderung darstellt.  Die für diesen Fachbereich spezialisierten Ziviltechnikerbüros analysieren, planen und bewerten die notwendigen Sanierungsschritte sowie Nachnutzungskonzepte; weiters begleiten sie die Sanierungsmaßnahmen als Örtliche Bauaufsicht. In St. Veit an der Glan wird nun nach erfolgter Sanierung die ehemalige Hausmülldeponie als Kompostieranlage mit Solarkraftwerk genutzt. In Arnoldstein galt die Sanierung der Bergbauindustriebrache vorerst als unlösbar, heute befindet sich auf der nun entgifteten, gesicherten und kontrollierten Fläche ein florierender Industrie- und Gewerbepark mit knapp 700 Beschäftigten.

Kuratorinnen
Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:58)


Nachverdichtung im Bestand

Die innerstädtische Nachverdichtung ist im Umgang mit der Ressource Boden von großer Bedeutung. Das Wohnbaumodell „Reconstructing“ stellt eine der Möglichkeiten dar zusätzlichen Wohnraum am Standort zu schaffen. Dabei wird der Neubau unmittelbar neben den Bestandswohnungen errichtet. Die MieterInnen bleiben während der Bauphase in ihrer gewohnten Umgebung und übersiedeln vor Abbruch des Altbestandes in die neuen barrierefreien zeitgemäß gestalteten Wohnungen. Die logistischen Herausforderungen für dieses Modell der Stadterneuerung sind zahlreich und bedürfen einer intensiven Planung vonseiten Statik, Bodenmechanik, Vermessung und Architektur. Die entsprechende Einbindung der NutzerInnen von Beginn des Projektes an ist die Voraussetzung für ein gutes Gelingen.

Kuratorinnen
Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser
(3:12)


Die Kirche als Bauherrin


(2:47)

  

 Trailer (3. Staffel)

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10.06.2014

AUFBAUEND ORF Kärnten 2014

Bildung und Architektur: Sanierung Volksschule Gnesau

(2:14)

Bauten für die Gesundheit: Klinikum Kärnten

(2:19)

Raumplanung: Ortskernrevitalisierung Oberdrauburg

(2:37)

  Wohnbauinitiative: Holzgeschoßbau in Feldkirchen

(3:11)

Bauen im Bestand: neue Aufgaben für alte Stadel

 (2:47)

  Ingenieurbau/öffentlicher Verkehr: Koralmbahn

(2:49)

  Ingenieurbau: Ingenieurkunst im Kleinkraftwerk

  (2:37)

Qualitätsverfahren für die Vergabe: Architekturwettbewerbe

(2:36)

 

Aufbauende Baukultur - Kärntner Landesbaupreis 2014

(2:18)

 

 Trailer (2. Staffel)

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06.02.2014

AUFBAUEND - ORF Serie

Ingenieur- und Baukultur sichtbar machen
Die Serie AUFBAUEND des ORF startete 2013

AUFBAUEND – ORF Steiermark
Steiermark – Land der Ingenieure und ZiviltechnikerInnen
Alles was uns an Infrastruktur umgibt, wurde von ZiviltechnikerInnen geplant.


2013 – Staffel 1

2015 - Staffel 2

 

AUFBAUEND – ORF Kärnten
Leben, Wohnen, Arbeiten. Was immer wir tun, wir sind umgeben von Bauwerken, die von Ziviltechnikerinnen und Ziviltechnikern entworfen, geplant und gebaut wurden. AUFBAUEND beleuchtet alle Aspekte des Bauens, vom Einfamilienhaus bis zum Kraftwerk, von der Schule bis zur Autobahn. Wir eröffnen den Horizont für gutes und nachhaltiges Bauen

2013 – Staffel 1

2014 - Staffel 2

2015 - Staffel 3

2016 - Staffel 4
 

Weitere Informationen

03.07.2013

AUFBAUEND ORF Steiermark 2013

Hügellandhalle St. Margarethen

 

Koralmtunnel

 

Gemeindeübergreifende Platzgestaltung

 

Volksschule Hausmannstätten

 

Gemeindezentrum Lannach

 

Kindergarten St. Johann ob Hohenburg

 

Wohnen im Alter

 

Hybrid OP-Saal

 

Trinkwasser

 

Schi-WM Schladming

Trailer 1. Staffel (Stmk.)

 

Weitere Informationen

03.07.2013

AUFBAUEND ORF Kärnten 2013

  Ingenieurbau / Verkehr: Brückenbau der Packautobahn

 

Architekturvermittlung: ArchitekturHaus Kärnten

 

Industrie-/Gewerbebau: zwei neue Bürobauten für Infineon

 

Raumplanung: Innenstadtbelebung St. Veit / Glan 

 

Altstadtsanierung / Alt und Neu: Musikschule Klagenfurt im Kulturbezirk

 

„Technik bewegt" Architektur_Spiel_Raum_Kärnten

 

Räume für die Kunst: Das Museum Liaunig in Neuhaus

 

Baukultur und Tourismus: Velden am Wörthersee


Ingenieurbau / Wasserbau: Pumpspeicherkraftwerk Reisseck II

Trailer 1. Staffel (Ktn.)

Weitere Informationen

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