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30.07.2015

Die Krankenversicherung der ZT - grundsätzliche Infos sowie FAQs

Hier finden Sie eine Kurzzusammenfassung über die Krankenversicherung der ZiviltechnikerInnen (Wahlmöglichkeiten, Unterschiede etc.).

Weiters hat Prof. Werner Sedlacek in einem Fragen- und Antwortenkatalog die wichtigsten Grundsätze zusammengefasst, die für die Krankenversicherung der ZiviltechnikerInnen gelten.

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19.05.2015

Krankenversicherung - Gruppenvertrag

ZiviltechnikerInnen-Gruppenkrankenversicherung
Diese Krankenversicherung ist verpflichtend, wenn nicht eine andere gesetzliche Krankenversicherung besteht. Es handelt sich hierbei grundsätzlich um eine Geldleistungsversicherung, womit der/die Patient/in gleichsam als Privatpatient/in behandelt wird. Mit dem Beitrag zur Gruppen-Krankenversicherung ist ein/e Angehörige/r beitragsfrei mitversichert. Für weitere Angehörige ist eine Zusatzprämie zu bezahlen.

Bitte beachten Sie:
Der Gruppenvertrag bleibt nach Eintritt des Hauptversicherten in den Ruhestand sowohl für den Hauptversicherten als auch für dessen Angehörige in vollem Umfang zu den selben Prämien (keine Reduktionsmöglichkeit aufgrund geringeren Einkommens) aufrecht.

Durch den Abschluss des fakultativen Zusatztarifes „ZukunftsBonus“ ist es möglich, während Ihrer aktiven Ziviltechnikertätigkeit eine höhere Prämie (als Betriebsausgabe voll absetzbar) einzuzahlen, und dafür ab dem vollendeten 65. Lebensjahr eine niedrigere Prämie zu zahlen.

Nähere Informationen zu Gruppenkrankenversicherung und Zusatzversicherung – UNIQA: www.uniqa.at

Steiermark: Ewald STROHMEIER, Tel. 0316/782 DW 578, 0664/120 87 86, E-Mail: ewald.strohmeier@uniqa.at

Kärnten: Florian KRAPESCH, Tel. 0463/58 32 DW 406, 0664/284 02 83, E-Mail: florian.krapesch@uniqa.at
 

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19.05.2015

Gruppen-Zusatzkrankenversicherung

Seit Juni 2008 haben Kammermitglieder und deren Angehörige, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, sowie Angehörige von Kammermitgliedern, die im Rahmen des Opting Out bei der UNIQA versichert sind, die Möglichkeit, einer Gruppen-Zusatzkrankenversicherung beizutreten, die einen Gruppenrabatt von bis zu 20 % gegenüber Einzelversicherungen beinhaltet.

Nähere Informationen:
Steiermark: Ewald STROHMEIER, Tel. 0316/782 DW 578, 0664/120 87 86, E-Mail: ewald.strohmeier@uniqa.at
Kärnten: Florian KRAPESCH, Tel. 0463/58 32 DW 406, 0664/284 02 83, E-Mail: florian.krapesch@uniqa.at

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18.01.2013

Krankenversicherung – Einbeziehung durch die SVA

Gemäß § 20g FSVG in der Fassung des PF-ÜG (BGBl I Nr. 4/2013) sind die bAIK und die LK verpflichtet, der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) u.a. die Daten „über die Zugehörigkeit zu einer Krankenvorsorgeeinrichtung (Gruppenvertrag) zu übermitteln“.

Sobald der SVAgW bekannt ist, welche ZT in der Gruppenkrankenversicherung (GKV) versichert sind und sie sich über den Hauptverband informiert hat, welche ZT nach § 16 ASVG selbstversichert sind, kann sie im Vergleich mit den bei ihr nach § 14a oder 14b GSVG selbst- oder pflichtversicherten ZT leicht feststellen, welche ZT ihrer gem. § 5 GSVG (Opting Out) bestehenden Versicherungspflicht in der Krankenversicherung nicht nachgekommen sind.

Wie lange die SVAgW Beiträge rückwirkend einfordern kann, ist in § 40 GSVG geregelt. Danach verjährt das Recht auf Feststellung der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen binnen drei Jahren vom Tag der Fälligkeit der Beiträge, diese Verjährungsfrist verlängert sich jedoch auf fünf Jahre, wenn der Versicherte die Erstattung der Anmeldung unterlassen hat.

Neben den nachzuentrichtenden Beiträgen könnte die SVAgW gem. § 35 Abs. 5 GSVG Verzugszinsen verrechnen und theoretisch auch den 9,3%igen Strafzuschlag gem. § 35 Abs. 6 GSVG, soweit zum Zeitpunkt der rückwirkenden Feststellung der Pflichtversicherung rechtskräftige Einkommensteuerbescheide schon vorhanden waren: Es ist aber wahrscheinlich, dass im Falle von rückwirkenden Beitragsvorschreibungen im Sinne des § 40 GSVG auf die Vorschreibung von Verzugszinsen und Strafzuschlägen im Allgemeinen verzichtet wird.

Weitere Informationen

18.01.2013

Krankenversicherung von ZT - Fallkonstellationen

Beispiel 1:

ZT bezieht Einkünfte aus ZT-Tätigkeit und Einkünfte aus weiterer Tätigkeit und/oder staatliche Pension:
Sowohl die Einkünfte aus ZT-Tätigkeit als auch die Einkünfte aus weiterer Tätigkeit bzw. staatlicher Pension unterliegen der Krankenversicherungspflicht. Wenn der ZT hinsichtlich des ZT-Einkommens nicht die Gruppenkrankenversicherung (GKV) gewählt hat, gelten die Regeln des staatlichen Systems (§ 14b GSVG) inklusive der Mehrfachversicherung (siehe unten).

Beispiel 2:

Neben der ZT-Tätigkeit wird auch eine Beamtentätigkeit ausgeübt:
Auch hier gelten die Regeln der Mehrfachversicherung (wenn die ZT-Tätigkeit nicht mit der GKV abgedeckt ist). Das heißt, dass sowohl die ZT-Tätigkeit als auch die Beamten-Tätigkeit krankenversicherungspflichtig sind, wobei Beiträge insgesamt nur bis zur Jahreshöchstbeitragsgrundlage zu zahlen sind (s. unten zur Mehrfachversicherung).

Beispiel 3:

Ein ZT-Pensionist bezieht WE-Pension und hat weitere Einkünfte und/oder eine staatliche Pension:
Wenn es sich um weitere Einkünfte oder eine staatliche Pension mit Pflichtversicherung in der Krankenversicherung handelt, muss der ZT von der WE-Pension und den weiteren (Pensions-)Einkünften Krankenversicherungsbeiträge abführen.
Um Einkünfte mit Pflichtversicherung in der Krankenversicherung handelt es sich, wenn die Einkünfte
• aus einer Erwerbstätigkeit erzielt werden, die eine Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung begründet (ASVG, GSVG, B-KUVG, BSVG ) oder
• es sich um einen Pensionsbezug gemäß GSVG / FSVG handelt, der im Wesentlichen (dh mehr als 2/3) auf eine Erwerbstätigkeit zurückgeht, die die Pflichtversicherung in einer gesetzlichen Krankenversicherung (GSVG) begründet hat oder
• es sich um einen Pensionsbezug gemäß ASVG, BSVG oder als Beamter handelt, da dieser immer der Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegt.

Wenn es sich um eine staatliche Pension ohne Pflichtversicherung in der Krankenversicherung handelt, gilt das gleiche wie bei ausschließlicher WE-Pension: es besteht keine Krankenversicherungspflicht. ZT haben in diesem Fall entweder keine Krankenversicherung in der Pension oder können sich freiwillig gemäß § 16 ASVG oder § 14a GSVG selbstversichern. Die Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung beim Ehegatten ist nicht möglich.

Für ZT-Pensionisten, die sich in ihrer aktiven Zeit für die GKV entschieden haben, bleibt diese aufrecht.

Weitere Informationen

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