Gemeindezentren veröden
Der Trend der letzten Jahre zeigt eine Abwanderung von BewohnerInnen und vom Einzelhandel aus dem innerstädtischen Bereich an den Ortsrand. Die Suburbanisierung vollzieht sich sozial selektiv, d.h., dass vor allem junge, gebildete und mobile Menschen wandern ab. Der sich daraus ergebenden Negativspirale können folgende Faktoren entgegenwirken: strengere Flächenwidmungsplanung, Sonderregelungen zur Stärkung des Ortskernes, Fokussierung der Wohnbauförderung auf zentrale Lagen, Sanierung und nutzungsdurchmischte Projekte.

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Förderpolitik muss Denkmalschutz neu denken
08.05.2014, 13:16
Beitrag: #1
Klare Forumuierungen für die Innen- anstelle der Außenentwicklung
(08.05.2014 11:53)Bgm. Ulrike Böker schrieb:  Denkmalschutz ist für viele ein großes Hemmnis. Ich glaube allerdings, dass es in vielen Bereichen notwendig ist, manches zu schützen. Es stellt sich immer die Frage nach dem Maß des Schützens. Und dem Maß des Zulassens. Am Beispiel der Sanierung unseres Amtshauses (der Gemeinde Ottensheim) sieht man ganz gut, dass beides nebeneinander Platz hat.
Zeitgenössisches Neues modernes mit Altem verbunden.

Das Amtshaus war ein wichtiger Meilenstein im Sinne der Innestadtentwicklung. Es war ein Bekenntnis nicht weiter hinaus zu gehen und den Ortskern zu verlassen, sondern öffentliche Bereiche hereinzuholen. Die Beschäftigung mit alter Substanz hat anscheinend andere Immobilienbesitzer angesteckt. In den letzten 5-7 Jahren sind rund 10 Häuser grundlegend saniert worden und für neues Wohnen wieder brauchbar gemacht worden.

Die Förderpolitik muss hinsichtlich des Denkmalschutzes und der Sanierung von Bestandsobjekten eine andere werden. Es gibt wenige Förderungen. In diesem Bereich gibt es viel Aufholbedarf. Der Immobilienbesitzer braucht einen Ansporn um die Hürde Sanierung zu überwinden.



Für eine effektive und nachhaltige Raumplanung sollten klarere Formulierung in den Raumordnungsgesetzen über die Nutzung des Bestandes beziehungsweise der Baulandreserven vor Neuwidmungen gerfasst werden. Derzeit ist zwar allgemein formuliert, dass „ressourcenschonende Entwicklung“ oder „Innen- vor Außenentwicklung“ zu forcieren ist, aber es sind keine konkreten Ziele bzw. Maßnahmen der Innenentwicklung vorgesehen.
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08.05.2014, 11:53
Beitrag: #2
Förderpolitik muss Denkmalschutz neu denken
Denkmalschutz ist für viele ein großes Hemmnis. Ich glaube allerdings, dass es in vielen Bereichen notwendig ist, manches zu schützen. Es stellt sich immer die Frage nach dem Maß des Schützens. Und dem Maß des Zulassens. Am Beispiel der Sanierung unseres Amtshauses (der Gemeinde Ottensheim) sieht man ganz gut, dass beides nebeneinander Platz hat.
Zeitgenössisches Neues modernes mit Altem verbunden.

Das Amtshaus war ein wichtiger Meilenstein im Sinne der Innestadtentwicklung. Es war ein Bekenntnis nicht weiter hinaus zu gehen und den Ortskern zu verlassen, sondern öffentliche Bereiche hereinzuholen. Die Beschäftigung mit alter Substanz hat anscheinend andere Immobilienbesitzer angesteckt. In den letzten 5-7 Jahren sind rund 10 Häuser grundlegend saniert worden und für neues Wohnen wieder brauchbar gemacht worden.

Die Förderpolitik muss hinsichtlich des Denkmalschutzes und der Sanierung von Bestandsobjekten eine andere werden. Es gibt wenige Förderungen. In diesem Bereich gibt es viel Aufholbedarf. Der Immobilienbesitzer braucht einen Ansporn um die Hürde Sanierung zu überwinden.
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