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Rücktrittsrecht bei Auftragserteilung außerhalb der Büroräumlichkeiten

Bei Vertragsabschlüssen mit VerbraucherInnen außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten (Büro/Kanzlei) ist das Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) anzuwenden. Danach sind umfassende vorvertragliche Informationspflichten zu beachten, dem/der VerbraucherIn kann ein Rücktrittsrecht binnen 14 Tagen zustehen.

Sofern keine Ausnahmeregelung des Rücktrittsrechts nach § 18 Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) besteht, hat der/die VerbraucherIn eine Frist von 14 Kalendertagen ab Vertragsabschluss, um vom Vertrag ohne Angabe von Gründen zurückzutreten. Diese Frist verlängert sich um 12 Monate, wenn nicht entsprechend über das Rücktrittsrecht belehrt wurde. Darüber hinaus bestehen weitere Informationspflichten über den Inhalt des Vertrages.

Diese Informationen sind auf Papier oder, sofern der/die VerbraucherIn zustimmt, auf einem anderen dauerhaften Datenträger bereitzustellen und müssen lesbar, klar und verständlich sein. Die Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen hat dazu ein entsprechendes Muster erarbeitet, um sämtliche Informationsverpflichtungen abzudecken. Weiters haben wir ein Muster für eine Widerrufsbelehrung erstellt. Auch im Anhang des FAGG finden Sie Muster zu Ihrer Verwendung. Verletzungen der Informationspflichten stellen eine Verwaltungsübertretung dar und werden mit einer Geldstrafe bestraft.

Den gesamten Gesetzestext zum FAGG finden Sie hier.

 


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