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AUFBAUEND ORF Kärnten 2017


AUFBAUEND_Bildung und Architektur: Campus Velden

Der Bildungscampus Velden am Wörthersee entwickelte sich in den letzten Jahren räumlich qualitätsvoll. Die Hauptschule wurde zur Neuen Mittelschule umgebaut und die Volksschule dorthin verlegt. Die architektonisch passenden Lösungen für den gemeinsamen Standort konnten durch einen Architekturwettbewerb gefunden werden. Sie umfassen einen “fliegenden Klassentrakt”, einen Schulplatz, der den Pausenhof rahmt und als Entre genutzt wird, einen zweiter Turnsaal oder einen “Marktplatz” als Treffpunkt im Inneren. Gegenüber zog die Musikschule Velden in ein unter Denkmalschutz stehendes Feuerwehrhaus im Wörthersee Stil der 20er Jahre. In seiner ehemaligen Fahrzeughalle werden nun Musikveranstaltungen zum Erlebnis. Das vorbildlich sanierte Gebäude ist mit dem Klimaaktiv-Preis für energieeffizientes Bauen ausgezeichnet.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(3:14)


AUFBAUEND_Ingenieurbau - Fernheizkraftwerk Klagenfurt

Früher waren die Kathedralen die großen Baudenkmale der Städte, in Klagenfurt prägt das erste in Österreich errichtete Fernheizkraftwerk die Silhouette der Stadt. Nahe dem Zentrum 1949 als Kohlekraftwerk errichtet, erfolgte zuerst die Umstellung auf Erdöl- und 2016 auf Erdgasbetrieb, um die sichere und kostengünstige Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner zu garantieren. Die Adaptierung war ein technisch-gestalterisches Zusammenspiel zwischen Bauingenieur und Architekten, eine Kooperation, die in dieser Form selten anzutreffen ist. Die drei neuen riesigen Heizwasserkessel wurden über Dach in den präzise gefertigten Betonbau mit besonderem Fassadengrau gesetzt, vor der die “Kommandobrücke” aus Cortenstahl zu schweben scheint. Der alte Schlot soll im Herbst durch einen neuen Stahlkamin ersetzt werden. Die Baumaßnahmen gelten als Initialzündung für das restliche Gelände, das schrittweise neuen Nutzungen zugeführt werden soll.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:50)


AUFBAUEND_Bauen in der Landschaft - Strandbad Klagenfurt und Lorettobad

Auch Bäderbauten kommen in die Jahre und bedürfen bedachter und verbessernder Erneuerung. In der Ostbucht des Wörthersees erhielten das große Strandbad Klagenfurt und das kleinere Lorettobad 2017 einige Neubauten aus Holz. Der Kabinensüdtrakt im Strandbad konnte zur Gänze neu errichtet werden, der nun mit mehr als doppelt so vielen helleren und größeren Kabinen aufwartet. Die zweigeschossigen Zeilenbauten schließen an der Stirnseite mit Lamellenwänden ab, die dezente Blicke von außen auf den See freigeben. Die gleichen Architekten zeichnen für die zurückhaltenden Ergänzungen in Low-cost Bauweise im Lorettobad verantwortlich. Statt einer Containerlösung wurden für die gleiche Bausumme Sanitäranlagen, Büffet oder Kabinenzugänge gebaut, und auch hier entstand ein Durchblick zum See.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:51)


AUFBAUEND_Architektur, Kulturlandschaft und Tourismus - das Steinhaus als Iconic House

Das Steinhaus am Ossiacher See, ehemaliges Wohnhaus und Gesamtkunstwerk von Günther Domenig, repräsentiert die radikale Architekturposition des 2012 verstorbenen Architekten. Einst aus Tourismusprospekten retuschiert, ist es heute ein vielbesuchtes Baudenkmal Österreichs. Domenigs gesamtes Wissen und Vermögen flossen in sein Lebenswerk, das er 1982 begonnen hatte und dessen Fertigstellung er noch 2008 erleben konnte. Darin finden hochkarätige Architektur-Workshops und ausgewählte Veranstaltungen statt, für die das Architektur Haus Kärnten seit drei Jahren verantwortlich zeichnet. 2016 wurde es in die Plattform “Iconic Houses” aufgenommen, die weltweit 150 herausragende und öffentlich zugängliche Architekturhäuser des 20. Jahrhunderts vereint und nun touristisch und baukultureller Anziehungspunkt ist.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:32)


AUFBAUEND_Forst- und Holzwirtschaft

Der Kreislauf des Holzes wird fachlich von Ziviltechnikern und Ziviltechnikerinnen begleitet: von der nachhaltigen Waldbewirtschaftung über den Bauprozess bis zum Ende des Lebenszyklus, „Cradle to Grave" – von der Wiege bis zur Bahre. Dabei zählt Österreich zu den waldreichsten Ländern Mitteleuropas, der Waldanteil wächst ständig, lediglich 70 Prozent werden geerntet. Es liegt also noch Potenzial in der Verwendung dieses regionalen, ökologisch nachwachsenden Rohstoffs, der als klimaneutral gilt. Der Beitrag zeigt die Tätigkeit eines Forstwirts und eines Holzbautechnikers, die sich mit dem richtigen Einsatz des Baumaterials für eine lange Lebensspanne beschäftigen - vom Wachstum über die Einbringung und Nutzung bis hin zur Verarbeitung und Pflege.

Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:56)


AUFBAUEND_Baukultur in Serie – Corporate Architecture

Baukultur in Serie, davon können moderne Unternehmen mit ihren Kunden und Mitarbeitern profitieren. Ein Kärntner Kreditinstitut setzt für seine neuen Filialen auf ein Erscheinungsbild, das die Unternehmensphilosophie transportiert und einen nachhaltigen Wiedererkennungswert hat. Durch die Verwendung des regionalen, ökologisch nachwachsenden Rohstoffs Holz, den offenen Eingangsbereichen oder das innenliegende Atrium fühlt man sich in diesen Bürogebäuden willkommen. Gerade mit der ersten Filiale schaffte der Architekt ein vorbildhaftes Projekt, das aus einem geladenen Architekturwettbewerb hervorgegangen war. Die Integration einer Bäckerei im Erdgeschoß stellt ein zusätzliches soziales Angebot dar, das Kommunikation und Begegnung möglich macht.
 
Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:41)


AUFBAUEND_Sakrale Bauten - Pfarrhäuser

Weniger ist Mehr. In diesem AUFBAUEND-Beitrag werden zwei weitere kleine Bauaufgaben der Katholischen Kirche Kärnten der letzten Jahre gezeigt. Das mehrfach ausgezeichnete neue Pfarrzentrum in Glanhofen bei Feldkirchen wurde als schlichter Betonkubus geplant, der vor der Kirche wie eine zweite Mauer liegt. Im Licht-Schattenspiel offenbaren sich die feine Ausarbeitung des Sichtbetons und der in Tannenholz gefassten Innenräume. Auch die Aufbahrungshalle in St. Jakob im Rosental präsentiert sich nach der notwendigen umfassenden Sanierung in klarer Formensprache. Das Walmdach wurde entfernt und um ein großes Vordach und einen gläsernen Ausblick ergänzt, der die Trauernden die Weite und Unendlichkeit spüren lässt. Beide Ergebnisse verdeutlichen: Gefühlvolle, zeitgemäße Gestaltung ist in kleinen Gemeinden trotz knappem Budget mit gutem Willen und fachlich versiertem Einsatz möglich.    
 
Architektin DI Gordana Brandner-Gruber
Architektin DI Barbara Frediani-Gasser

(2:40)


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