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Kärntner Naturschutzgesetz

Mit Landesgesetzblatt Nr. 57/2017 wird das Kärntner Naturschutzgesetz 2002 geändert.

Eine der wesentlichsten Änderungen ist die Stärkung des Naturschutzbeirates, sowohl was die Zuständigkeit als auch was die organisatorische Struktur betrifft: Zukünftig wird ein hauptamtlicher Leiter von der Landesregierung bestellt, der bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben nur an die Weisungen des Naturschutzbeirates gebunden ist.

Ebenfalls neu: GrundeigentümerInnen von Natura-2000-Gebieten können bei Nutzungseinschränkungen eine Entschädigung vom Land einfordern.

Zudem wurden hinsichtlich der Bewilligungs- und Verbotstatbestände im Bereich „Schutz der Landschaft“ überwiegend Klarstellungen vorgenommen und neue Bewilligungs- und Verbotstatbestände eingeführt, insbesondere um neu oder verstärkt auftretende Nutzungswidersprüche lösen zu können. Beispielsweise bedürfen künftig die Errichtung von sonstigen Sportanlagen im Grünland ohne gesonderte Festlegung gemäß § 5 Abs.2 lit d Kärntner Gemeindeplanungsgesetz 1995 oder die Errichtung von Windkraft- und Photovoltaikanlagen sowie von Freileitungen mit einer Netzspannung über 36 kV, einer naturschutzrechtlichen Bewilligung.

Die Änderungen treten mit 1.10.2017 in Kraft.


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